Betonkanuverein der ETH Zürich

Betonkanuregatta 2017 in Köln

1. Platz

Köln war ein Efolg!
Wir verbrachten ein herrliches Wochenende auf dem Regattagelände am Fühlingersee, feierten mit Kollegen aus ganz Europa und brachten das dritte Mal in folge den 1. Preis für die Konstruktion nach Zürich!
Wir möchten uns bei allen die uns bei dem diesjährigen Projekt unterstützt haben ganz herzlich bedanken.

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Medien

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Das Team 2017

ETHvolution

In der heutigen Zeit unterliegt die Baubranche einer steten Entwicklung. Laufend erobern neue Technologien in Bezug auf Material, Bauverfahren und Planung den Markt. Diese Evolution des Bauens wollen wir mit unserem diesjährigen Motto ETHvolution aufgreifen.
Mit zwei Kanus, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schaffen wir den Kontrast zwischen hochentwickelter Technologie und einfachster, urzeitlicher Baukunst.

Die Boote 2017

skelETHon

Die Erfolgsstrategie 3D-Druck wird fortgesetzt. Die Vorteile in Formfreiheit und Resourceneffizienz haben uns überzeugt.
Die Idee des Kanus ‚skelETHon’ liegt darin, ein Grundgerüst aus faserverstärktem Hochleistungsbeton (HPFRC) zu bauen, welches die Kräfte aufnimmt. Dieses wird anschliessend mit einer dünnen Aussenschicht umgeben, die das Wasser vor dem Eindringen hindert. Die Schalung für das Skelett wird mittels FDM 3D-Drucktechnologie gedruckt.
Die Kombination von einer komplexen 3D-gedruckten Schalung mit einem faserverstärkten Hochleistungsbeton ermöglicht einen praktisch unendlich grossen Spielraum bezüglich des Designs eines Tragwerkes. Die Formgebung der Schalung ist nur durch wenige Einschränkungen in Verbindung mit dem 3D-Druck sowie den Fliesseigenschaften des Betons limitiert. Dies ermöglicht eine optimale Materialverteilung und somit eine möglichst leichte Bauweise. Diese Materialverteilung wurde mittels Topology Optimisation berechnet, mit welcher danach die optimale Verteilung der einzelnen Knochen möglich gemacht wurde.
Sobald das Skelett fertig ist, wird dieses mit einem dünnen, zweilagigen Textil überzogen, welches dann mit Zement bestrichen wird. Die Aussenhaut ist nur dazu gedacht, die Kräfte auf das Skelett zu übertragen und das Wasser vom Eindringen abzuhalten. Sie hat keinen relevanten Einfluss auf die Stabilität des Kanus.

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neandETHaler

Das Kanu neandETHaler besinnt sich auf den Ursprung des Schiffbaus, den einfachen Einbaum. Die Fertigung aus einem Stamm bestimmt die einfache Form des neandETHaler. Die Herstellung geschieht konventionell mit einer aus Holz gezimmerten Schalung. Mit Baumrinde soll die Oberfläche des Kanus strukturiert und der visuelle Eindruck eines Baumstamms vermittelt werden.

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über uns

Die Betonkanuregatta

Alle zwei Jahre findet in einer Deutschen Stadt die Betonkanuregatta statt. Dabei treten Studenten aus ganz Europa mit ihren Kanus aus Beton gegeneinander an.
Es wird dabei zwischen zwei grundsätzlichen Kategorien unterschieden: Die Kategorie «Kanus», in welcher strenge Auflagen bezüglich Grösse und Anteil Nicht-Beton im Kanu herrschen. In dieser Kategorie gibt es verschiedenste Preise zu gewinnen:

Die zweite Kategorie ist die «Freie Klasse». Hier geht es nur darum, kreativ zu sein! Bei der Parade der Freien Klasse finden sich etwa schwimmende Bananen und tonnenschwere «Dampfschiffe». Alles aus Beton notabene.
An der Betonkanuregatta treffen sich jeweils um die 1000 interessierte Studenten aus ganz Europa. Neben den Contests findet ein grosser Austausch von Wissen statt, etwa bei der Ausstellung der Kanus auf dem Regattagelände oder beim abendlichen Bier. Für weiterführende Information und Eindrücke besuchen Sie die offizielle Website der Betonkanuregatta.

Das Team

Seit 2005 ist das Team der ETH Zürich jedes Mal dabei.
Jedes Jahr wird das Team neu zusammengestellt: Die erfahrenen Kanuten begeistern die neue Generation der Bauingenieursstudenten in die Welt des concrete-canoeings einzutauchen. Mit Erfolg! Dieses Jahr treten wir als fast zwanzig köpfiges Team an.

Die Kanus

So wie das Team jedes Jahr neu zusammengewürfelt wird, werden auch die Kanus jedes Jahr komplett neu entwickelt. Traditionell versucht der Betonkanuverein der ETH Zürich in der Kategorie "Konstriktion" zu brillieren.
Im Jahre 2015 wurden erstmals die Kanus im Rahmen von Bachelorarbeiten in den Laboratorien des Materialwissenschaftlichen Institut des DBAUG entwickelt.

sponsoren

Unterstützung

Als eigenständiger Verein sind wir auf Sponsoren angewiesen. Neben Geldsponsoren sind für uns auch Sachsponsoren eine wichtige Quelle. Falls Sie Interesse haben, unser Team finanziell oder materiell zu unterstützen, und sich im Gegenzug über Werbemöglichkeiten auf Ausrüstung oder an unserem Stand zu erfreuen, kontaktieren Sie bitte Pirmin Scherer .



Holcim

Auch dieses Jahr freuen wir uns sehr über die materielle und finanzielle Unterstützung unseres langjähirgen Sponsors Holcim.



sika

Die Sika unterstützt uns auch dieses Jahr grosszügig.



Allplan

Wir freuen uns auch Allplan zu unseren Sponsoren zählen zukönnen.

archiv

2015

15. Betonkanuregatte - Brandenburg an der Havel

15. Betonkanuregatta

Mit allen anderen Teilnehmern aus Deutschland, Östereich, der Schweiz, den Niederlanden und Finnland feierten wir Inovation und Sport an einem gelungenen, jedoch verregneten Wochenende an der Havel.
Unsere Boote wurden von allen Seiten für die inovative Herstellung gelobt. Im Sportlichen Wettkampf zeigte sich jedoch, dass die Formgebung und das Gewicht der Kanus einen Podestplatz nicht erlaubte...

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Queen ElisamEsTH

das Mesh

1. Platz - Konstruktion

Die Mesh Mould Technologie eröffnet viele Möglichkeiten nicht nur in der Gestaltung und der Formfreiheit, sondern auch im Optimieren des Arbeitsprozesses. Es ist keine zusätzliche Schalung nötig, was Zeit und Kosten spart.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurde das Betonkanu namens Queen ElisamEsTH mit dieser Methode hergestellt. Dafür wurde mit einem 3D-Drucker ein Kunststoffnetz erstellt, welches anschliessend mit Carbonfasern armiert und mit Leichtbeton gefüllt wurde. Die traditionelle Formgebung des Kanus steht in direktem Kontrast zur digitalen Fabrikation.

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S2-D2

Smart dinamic casting

Das schwerste Kanu

In Zukunft sollen effiziente Fabrikationsverfahren freigeformte Betonteile industriell herstellen können. Obwohl oder gerade weil sich die Technologie des „Smart Dynamic Casting“ noch in den Kinderschuhen befindet, ist sie ein fester Bestandteil einer Bachelorarbeit an der ETH Zürich. Dabei soll mit einer eigens hergestellten Gleitschalung ein Betonkanu produziert werden. Aufgehängt in das Gerüst des SDC-Roboters, kontinuierlich formte die nur 40 cm hohe Schalung das Kanu von knapp 4.5 m Länge. Dabei wurde das Ziel, den Kanukörper zum grössten Teil in einem Stück mit der SDC-Robotik herzustellen, um so wenig wie möglich auf zusätzliche, konventionell produzierte Bauteile zurückgreifen zu müssen, weitgehend erreicht.

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2013

Mit dem Teamnamen CONCRETH war die ETH an der 14. Betonkanuregatta in Nürnberg mit den zwei Booten RockETH und ChEaTaH vertreten.

Das Boot RockETH brachte den 1. Platz in Konstruktion nach Zürich.
Die gewagte, aber erfolgreich umgesetzte Idee das Kanu direkt vor Ort, unmittelbar vor der Regatte zu betonieren, so dass es nur wenige Stunden vor dem Einsatz aushärten kann, überzeugte die Jury.

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2011

Mit dem Teamnamen "HelvETHier" war die ETH an der 13. Betonkanuregatta in Magdeburg mit den zwei Booten Optimischt und armagETHon vertreten.

Die Strömungstechnisch ideale form dees armagETHon wurde im Rahmen einer Masterarbeit entwickelt. Anhang eines digitalen 3D-Models wurde die Schalung aus Styropor gefräst und anschliessend beschichtet um das Ausschalen zu erleichtern.

Der Optimisht wurde als das leichteste Kanu ausgezeichnet.

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2009

Mit dem Teamnamen "Shared Taxi" war die ETH an der 12. Betonkanuregatta in Essen mit den Booten POLAAMBOO und COLECTIVO vertreten.

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2007

Mit dem Teamnamen "HelvETHia" war die ETH an der 11. Betonkanuregatta in Hannover mit den Booten "d'Rageetä" und "s'Flüügegwicht" vertreten.

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2005

Mit dem Teamnamen "Welcome Tomorrow" war die ETH an der 10. Betonkanuregatta in Heidelberg vertreten.
Das Boot gewann mit 49kg den Preis für das leichteste Kanu zusammen mit dem Boot des Teams aus Hamburg.

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kontakt

Adresse:

Verein Betonkanu ETH
ETH Zürich
HXE C23
Wolfgang-Pauli-Strasse 15
8049 Zürich

Präsidium:

Pirmin Scherer
betonkanu@aiv.ethz.ch

Bankverbindung:

Verein Betonkanu ETH
IBAN: CH26 0900 0000 8503 5308 8